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Der digitale Patient: souverän und sicher

DsiN für Verbraucher

Viele informieren sich zu Gesundheitsthemen im Netz. Fitness-Apps sind beliebt. Die Gesundheitsversorgung wird zunehmend digital.

Wenn es um ihre Gesundheit geht, holen sich immer mehr Menschen Rat im Internet und informieren sich über Krankheitsbilder und Symptome. Auch Gesundheits- und Fitness-Apps für das Smartphone stehen hoch im Kurs. Für den Verbraucher kann dies ein besseres Gesundheitsbewusstsein bewirken. Parallel gehen Arztpraxen verstärkt dazu über, Patientendaten digital zu bearbeiten. Ein ausgewogener Umgang mit digitalen Gesundheitsdaten ist daher sinnvoll – und erfordert in jedem Fall eine Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der neuen Technologien.

Fitness-Apps bewusst und sicher nutzen

Fitness-Apps kontrollieren Vitalfaktoren wie Ernährungs- oder Bewegungsverhalten, indem sie zum Beispiel Schritte oder Kalorien zählen. Das macht Spaß und motiviert. Bei jeder App sollte aber vorher beleuchtet werden, welche Daten wozu und wie lange gespeichert werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Digitale Patientenakte: Gesundheitsdaten schützen und sicher nutzen

In digitalen Patientenakten werden Patientendaten ärzteübergreifend und international zugänglich abgelegt, um Diagnose und Behandlung ortsunabhängig zu beschleunigen. Das betrifft Notfalldaten sowie wichtige Informationen über bestehende Allergien oder Vorerkrankungen. Bei Bedarf erhalten behandelnde Ärzte eine Medikationsübersicht, um lebensgefährliche Wechselwirkungen zu vermeiden. Zugleich dürfen Patientendaten nicht in Hände unbefugter Dritter gelangen. Verbraucher sollten hier selbst stets ein kritisches Bewusstsein behalten und Sicherheit angebotener Services aktiv hinterfragen.

 

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22.02.2025

In eigener Sache: Die neue SiBa-App

Seit 2015 informiert das DsiN-Sicherheitsbarometer regelmäßig über aktuelle Gefahren im Netz. Mit mehr als 120.000 Downloads ist es für viele Menschen ein wichtiges Werkzeug zur Stärkung des digitalen Selbstschutzes geworden. 10 Jahre nach dem Start des Angebots wird es nun Zeit für eine Aktualisierung der App: Nicht nur ist die Code-Basis inzwischen in die Jahre gekommen, auch die Nutzerführung, Gestaltung und Funktionalität waren nicht mehr zeitgemäß. Wir freuen uns deshalb, kommende Woche eine komplett überholte Version der SiBa-App zu veröffentlichen! Diese Neuauflage bietet Ihnen alle Funktionen, die Sie bislang von der SiBa gewohnt waren - und ein paar neue: Sie können nun wichtige Meldungen als Lesezeichen speichern und bei einem Vorfall direkt in der App suchen, ob es gegebenenfalls bereits eine Meldung dazu gibt. Darüber hinaus können Sie sich direkt in der App über bevorstehende Veranstaltungen von Deutschland sicher im Netz informieren. Ein besonderer Dank geht an die Unterstützer des Angebots. Ohne die DsiN-Mitglieder Kleinanzeigen und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband wäre diese Neuauflage nicht möglich. Darüber hinaus bedanken wir uns bei unserem Schirmherrn, dem Bundesministerium des Innern und für Heimat, sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Bundeskriminalamt für die langjährige Zusammenarbeit. Wir hoffen, die neue App gefällt Ihnen - wir freuen uns auf positive Bewertungen in den App Stores sowie Feedback unter siba@sicher-im-netz.de.
22.02.2025

Betrugsmasche auf Kleinanzeigen: Vorsicht bei „Sicher bezahlen“

Onlinehandel und Secondhandportale boomen und werden immer gefragter. Täglich laufen Unmengen an Transaktionen und Anzeigen bei Kleinanzeigen zusammen und meistens verlaufen diese auch ohne weitere Probleme. Gerade diese Popularität zieht auch Betrüger an. Eine neue Betrugsmasche, zielt auf die vor einigen Jahren eingeführte Funktion „Sicher bezahlen“ ab. Diese Funktion sollte die Abläufe und Zahlungen auf Kleinanzeigen eigentlich sicherer machen, jedoch greifen die Betrüger genau dort an. Dabei werden Käufern und Verkäufern täuschend echte E-Mails im Namen von Kleinanzeigen zugesandt, in der sie den Bezahlvorgang per Mail bestätigen und einen speziellen Link anklicken müssen. Wird der Link angeklickt, werden die Betroffenen auf eine nachgebaute Kleinanzeigen Webseite weitergeleitet. Dort werden sie aufgefordert, ihre Bank-, bzw. Kreditkartendaten einzugeben. Die Betrüger nutzen diese Daten und richten teils sehr großen Schaden an. Wichtig zu wissen: die Zahlungsabläufe dieser Methode laufen immer innerhalb des Kleinanzeigenportals über einen Kooperationspartner von Kleinanzeigen – niemals läuft diese Methode außerhalb ab. Ignorieren Sie deshalb alle Links, E-Mails oder SMS, die den Bezahlvorgang betreffen.

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