Pressemitteilung

Safer Internet Day 2017: Cyberattacken besser abwehren

07.02.2017 – Beleidigungen

Ausgrenzungen

falsche Informationen: Digitale Angriffen auf andere Menschen haben ein enormes Ausmaß erreicht. Schon jeder dritte Schüler zwischen 12 und 19 Jahren erlebte bereits Cybermobbing im eigenen Bekanntenkreis. Bewusste Erniedrigungen in Form von Hate Speech und gezielte Falschinformationen durch Fake News verstärken die Betroffenheit bei Verbrauchern zusätzlich. Zum „Safer Internet Day“ ruft die Initiative Deutschland sicher im Netz e.V. deshalb zum gemeinsamen Engagement gegen Cyberattacken auf.

DsiN-Presseinformation

Safer Internet Day 2017: Cyberattacken besser abwehren

  • Studie: Jeder dritte Schüler erlebte Cybermobbing im Freundeskreis
  • Folgen von sozialen Cyberattacken werden unterschätzt
  • DsiN: Aufruf zum Engagement gegen digitale Angriffe

Berlin, 07.02.2017  – Beleidigungen, Ausgrenzungen, falsche Informationen: Digitale Angriffen auf andere Menschen haben ein enormes Ausmaß erreicht. Schon jeder dritte Schüler zwischen 12 und 19 Jahren erlebte bereits Cybermobbing im eigenen Bekanntenkreis. Bewusste Erniedrigungen in Form von Hate Speech und gezielte Falschinformationen durch Fake News verstärken die Betroffenheit bei Verbrauchern zusätzlich. Zum „Safer Internet Day“ ruft die Initiative Deutschland sicher im Netz e.V. deshalb zum gemeinsamen Engagement gegen Cyberattacken auf.

„Cybermobbing hat viele Gesichter. Wichtig ist der souveräne Umgang durch die Betroffenen. Auch müssen potentielle Angreifer die Folgen ihres Handelns besser verstehen lernen“, erklärt Dr. Michael Littger, Geschäftsführer von Deutschland sicher im Netz e.V. Betroffene reagieren in der Realität meist unbeholfen. Das gilt für Jugendliche wie auch für Erwachsene. Auch werden die Folgen meist unterschätzt: Schlafmangel, Stress, Schulvermeidung über Depressionen bis hin zu Fällen von Suizid.
„Zum Safer Internet Day wollen wir Menschen Mut machen, Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen und sich aktiv mit dem Thema zu befassen“, so Littger weiter. Für junge Zielgruppen ermöglichen zahlreiche Initiativen, einen Dialog über Sicherheitsfragen zu fördern und Vertrauen zu schaffen. Mit dem Schulwettbewerb myDigitalWorld hat DsiN in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung 2016/2017 Jugendliche dazu aufgerufen, Beiträge zu ihrem Digitalen Ich einzureichen. Bundesweit folgten darauf Einreichungen von über 4.000 Schülern.

 

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)
DsiN wurde im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. Schirmherr ist der Bundesminister des Innern. www.sicher-im-netz.de

 

Neueste Artikel

Alle sehen
22.02.2025

In eigener Sache: Die neue SiBa-App

Seit 2015 informiert das DsiN-Sicherheitsbarometer regelmäßig über aktuelle Gefahren im Netz. Mit mehr als 120.000 Downloads ist es für viele Menschen ein wichtiges Werkzeug zur Stärkung des digitalen Selbstschutzes geworden. 10 Jahre nach dem Start des Angebots wird es nun Zeit für eine Aktualisierung der App: Nicht nur ist die Code-Basis inzwischen in die Jahre gekommen, auch die Nutzerführung, Gestaltung und Funktionalität waren nicht mehr zeitgemäß. Wir freuen uns deshalb, kommende Woche eine komplett überholte Version der SiBa-App zu veröffentlichen! Diese Neuauflage bietet Ihnen alle Funktionen, die Sie bislang von der SiBa gewohnt waren - und ein paar neue: Sie können nun wichtige Meldungen als Lesezeichen speichern und bei einem Vorfall direkt in der App suchen, ob es gegebenenfalls bereits eine Meldung dazu gibt. Darüber hinaus können Sie sich direkt in der App über bevorstehende Veranstaltungen von Deutschland sicher im Netz informieren. Ein besonderer Dank geht an die Unterstützer des Angebots. Ohne die DsiN-Mitglieder Kleinanzeigen und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband wäre diese Neuauflage nicht möglich. Darüber hinaus bedanken wir uns bei unserem Schirmherrn, dem Bundesministerium des Innern und für Heimat, sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Bundeskriminalamt für die langjährige Zusammenarbeit. Wir hoffen, die neue App gefällt Ihnen - wir freuen uns auf positive Bewertungen in den App Stores sowie Feedback unter siba@sicher-im-netz.de.
22.02.2025

Betrugsmasche auf Kleinanzeigen: Vorsicht bei „Sicher bezahlen“

Onlinehandel und Secondhandportale boomen und werden immer gefragter. Täglich laufen Unmengen an Transaktionen und Anzeigen bei Kleinanzeigen zusammen und meistens verlaufen diese auch ohne weitere Probleme. Gerade diese Popularität zieht auch Betrüger an. Eine neue Betrugsmasche, zielt auf die vor einigen Jahren eingeführte Funktion „Sicher bezahlen“ ab. Diese Funktion sollte die Abläufe und Zahlungen auf Kleinanzeigen eigentlich sicherer machen, jedoch greifen die Betrüger genau dort an. Dabei werden Käufern und Verkäufern täuschend echte E-Mails im Namen von Kleinanzeigen zugesandt, in der sie den Bezahlvorgang per Mail bestätigen und einen speziellen Link anklicken müssen. Wird der Link angeklickt, werden die Betroffenen auf eine nachgebaute Kleinanzeigen Webseite weitergeleitet. Dort werden sie aufgefordert, ihre Bank-, bzw. Kreditkartendaten einzugeben. Die Betrüger nutzen diese Daten und richten teils sehr großen Schaden an. Wichtig zu wissen: die Zahlungsabläufe dieser Methode laufen immer innerhalb des Kleinanzeigenportals über einen Kooperationspartner von Kleinanzeigen – niemals läuft diese Methode außerhalb ab. Ignorieren Sie deshalb alle Links, E-Mails oder SMS, die den Bezahlvorgang betreffen.

Wer kann mir helfen?

Kontaktieren Sie uns

Kontaktieren Sie uns für
Ihre Anfrage gerne unter:

(0) 30 767581-500

Presseanfragen richten
Sie bitte an:

(0) 30 767581-514

Postanschrift

Deutschland sicher im Netz e.V.
Albrechtstraße 10c 10117 Berlin