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Cybermobbing: Es fehlt an Präventionsmechanismen

01.06.2016 – Eine neue Studie zu Cybermobbing offenbart mangelndes Weiterbildungsangebot für Lehrer.
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Die Trendstudie ARAG Digital Risks Survey zeigt Auswirkungen von Cybermobbing und Cyberbullying. Immer mehr Kinder aber auch Erwachsene sind davon betroffen, so das Ergebnis der Studie. Business-Cybermobbing sei den Experten zufolge mittlerweile alleine in Deutschland für einen Schaden von rund 3 Mrd. Euro jährlich verantwortlich, der durch Angst und Krankheit infolge des Mobbings entsteht.

Den Präventionsmaßnahmen an Schulen hinsichtlich Cybermobbing wird in den meisten Ländern ein mangelhaftes Zeugnis ausgestellt. In Deutschland informieren laut der Studie lediglich 16 Prozent der Schulen über die Gefahren von Cybermobbing. Für die Experten ist das eindeutig zu wenig. Sie weisen auf die Dringlichkeit entsprechender Maßnahmen hin, um die Situation zu verbessern.

Laut dem Bundesvorsitzenden vom Verband Bildung und Erziehung, Udo Beckmann, der die Ergebnisse der Studie kommentierte, hinkt die Infrastruktur vieler Schulen immer noch weit hinterher. Sie wird den von der Politik gestellten Anforderungen an die digitale Bildung und der Stärkung der Medienkompetenz nicht gerecht. Dabei müsse, so Beckmann, unter dem Aspekt der Chancengleichheit gewährleistet werden, dass alle Schulen über die nötige Ausstattung durch Soft- und Hardware sowie auch technischen Support verfügen. Des Weiteren fordert er einen Fokus auf die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrern zu legen, „um Präventionsstrategien zu verfolgen und Medienkompetenz vermitteln zu können“.

 

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